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Wegwerfen kostet

3,6 Mio. Euro kostet das Sammeln von achtlos weggeworfenem Abfall jedes Jahr in Vorarlberg. Bezahlt wird das indirekt über Steuergelder. Unter dem Motto "wegwerfenkostet" machen sechs Filmspots auf diesen Umstand aufmerksam. Als eine Ergänzung zu den Aktivitäten gegen das Littering wollen sie Menschen animieren, ihren Abfall richtig zu entsorgen. Littering kann auch Umweltsünder*innen etwas kosten. Die Littering-Verordnung gibt Gemeinden nämlich die Möglichkeit, Strafen zu verhängen.

80 Personen sind in den Gemeinden nur mit Aufräumen beschäftigt

Vorarlbergs Gemeinden, das Land und viele andere müssen jährlich Ressourcen und Mittel in Millionenhöhe aufwenden, um die Littering-Folgen an Straßen, Wegen und anderen Stellen zu beseitigen. 2016 waren in den Vorarlberger Gemeinden 80 Vollzeit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter das ganze Jahr über damit beschäftigt, achtlos weggeworfenen Abfall wegzuräumen, Kaugummis zu entfernen oder Scherben einzusammeln. Das ergab eine Hochrechnung des Vrarlberger Gemeindeverbands. Der Kostenaufwand für die Gemeinden: 3,6 Mio. Euro pro Jahr. Darin sind noch nicht die Kosten enthalten, die bei den Straßenerhaltern oder bei den ÖBB entstehen. Allein 100 Tonnen Abfälle müssen jährlich entlang von Landesstraßen mühsam zusammengesammelt und auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden.

Danke an alle, die Abfälle richtig entsorgen!

Littering_PostkarteAbfallLebtEwigVS.pdf

Littering-Verordnung

Seit Sommer 2018 gibt es die Möglichkeit, Littering-Vergehen zu bestrafen: Strafen von 60 Euro sind möglich
Die Littering-Verordnungen der Gemeinden richten sich vor allem gegen jene Menschen, die das Wegwerfen von Abfällen als Kavaliersdelikt sehen. In diesen Verordnungen werden konkret schützenswerte öffentlich zugängliche Bereiche – zum Beispiel Straßen, Plätze, Freizeiteinrichtungen – und auch die Kontrollorgane definiert.

Werden Abfallsünderinnen und -sünder dann beim Wegwerfen von Abfällen auf frischer Tat ertappt, können sie von den zuständigen Organen angehalten werden. Nehmen sie ihren Abfall wieder auf und entsorgen ihn richtig, bleibt es bei einer Ermahnung. Tun sie das nicht, erhalten sie eine Organstrafe von 60 Euro. Diese muss an Ort und Stelle bezahlt werden. Bei schwerwiegenden Verstößen kann Littering teuer werden: Strafen bis zu 7.000 Euro sind möglich.

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Filmreihe #wegwerfenkostet

Ein Zigarettenstummel fällt auf den Boden und verwandelt sich unmittelbar in Münzgeld. Ein Mann hebt einen Geldschein vom Boden auf, kaum hat er ihn in den Fingern, wird er zu einer Zigarette: Die Filmspots #wegwerfenkostet zeigen Menschen in alltäglichen Situationen auf Plätzen, im Grünen oder am Bodensee. Ganz beiläufig werfen sie Abfall weg.

Was Wenige dabei beachten: Wer Abfall einfach auf den Boden wirft, schadet nicht nur der Umwelt. Wegwerfen kostet die Gemeinden und damit indirekt Bürgerinnen und Bürger immens viel. Zudem können Verstöße gegen die Littering-Verordnung mit 60 Euro Bußgeld bestraft werden. Auf diesen Umstand wollen die Clips aufmerksam machen.

Die Filmspots waren im Fernsehen und im Kino zu sehen. Unter #wegwerfenkostet sind sie auf den Social Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube noch immer abrufbar. Die Kampagne ist eine Zusammenarbeit des Vorarlberger Gemeindeverbands und der Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems.

Hier finden Sie alle sechs Filmclips zum Ansehen: