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Abfall trennen macht Sinn!

Wenn man sich auch noch so bemüht, ganz lässt sich das Entstehen von Abfall leider nicht vermeiden. Wichtig ist dann auf jeden Fall, dass der Abfall sauber und richtig getrennt wird. Nur so kann er umwelt- und ressourcenschonend wiederverwertet werden.

Es wird eh alles wieder zusammengeworfen!

Immer noch ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass unsere getrennten Abfälle „eh wieder z’emm g’worfa“ werden. IST ABFALL ERST EINMAL GETRENNT, BLEIBT ER AUCH GETRENNT und wird richtig verwertet. Einige Beispiele möchten wir hier anführen:

Kunststoffverpackungen werden zu einem großen Teil zu Granulat verarbeitet, um daraus neue Flaschen, Säcke, Rohre, Büroartikel etc. herzustellen. Aus PET-Flaschen werden wieder neue PET-Flaschen sowie Fleece-Pullover und Schlafsackfüllungen hergestellt. Nicht stofflich verwertbares Material wird als Brennstoff genutzt.

Problemstoffe werden großteils in speziellen Verbrennungsanlagen für gefährliche Abfälle entsorgt. Manche Problemstoffe, wie Säuren und Laugen, können auch stofflich verwertet werden. Aus Fahrzeugbatterien werden die Säuren regeneriert und die Metall- und Kunststoffanteile recycelt.

Restabfall aus Haushalten kommt direkt, ohne Sortierung, in die Abfallverbrennungsanlage. Damit ist es möglich, das Volumen zu reduzieren und Energie (Fernwärme) zu gewinnen. Nur die Verbrennungsreste - die inerte Schlacke - werden nach der Abscheidung von Eisen auf Deponien entsorgt.

Rausholen, was geht

Die Vorarlberger Gemeinden holen in enger Partnerschaft mit dem Land Vorarlberg und der Entsorgungswirtschaft das Beste aus dem Abfall heraus – ganz gemäß den Leitlinien „Vermeiden, wiederverwenden, recyceln, energetisch oder thermisch verwerten und erst den Rest beseitigen.“ Das ist ein Faktor für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und ein wichtiges Element im Ressourcen- und Energiehaushalt.