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Wissenswertes

Hier finden Sie vertiefende Informationen und Tipps zu den einzelnen "ghörig feschta"-Kriterien. Die Bezeichnung „MK“ weist auf die Mindestkriterien hin, die für eine Auszeichnung erfüllt werden müssen.



Abfall minimieren

Trinken Sie gerne Ihren Glühwein aus einem Styroporbecher oder Bier aus einem dünnwandigen Plastikbecher? Wahrscheinlich nicht. Den meisten Menschen ist es nicht angenehm, aus Plastik zu trinken. Mehrweggeschirr und Mehrwegbesteck sind deshalb ein Kriterium. Veranstaltungen gewinnen damit an Qualität und bleiben den Teilnehmenden häufiger positiv in Erinnerung. Darüberhinaus vermeiden Sie eine Menge Abfälle, wenn Sie abwaschbares Geschirr und Besteck verwenden. Einwegverpackungen sind nämlich die größten Abfallverursacher.

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Unser Tipp: Verlangen Sie beim Einsatz von Mehrweggeschirr ein Pfand.

  • Sie können Getränke entweder über (Mehrweg-)Flaschen oder über eine Ausschankanlage in einem Glas oder Mehrweg-Kunststoffbecher ausgegeben.
  • Bei Ausschankanlagen gibt es die Varianten Premix (im „Fass“ befindet sich ein fertig gemischtes Getränk) und Postmix (im „Fass“ befindet sich ein „Sirup“, erst in der Ausschankanlage wird das fertige Getränk gemischt).
  • Die Vorteile von solchen Getränke-Großcontainern sind:
    + Die Getränke müssen nicht speziell kühl gelagert werden, weil sie in der Ausschankanlage gekühlt werden.
    + Die Verwendung von Großbehältern macht es einfacher, rasch und in kurzer Zeit Getränke auszuschenken. Auch braucht man dafür weniger Personal.
    + Es wird weniger Lagerfläche benötigt.
    + Die Gesamtabfallmenge kann um rund zwei Drittel reduziert werden.
  • Mehrweg-Kunststoffbecher sind sehr leicht und splittern nicht. Es besteht also keinerlei Verletzungsgefahr für die Konsumierenden. Daher sind sie auch in Fußballstadien zugelassen.

Unser Tipp: Fragen Sie aktiv bei Ihrem Sponsor oder Ihrer Sponsorin nach, ob er oder sie Ihnen auch Getränke in Mehrwegflaschen anbieten kann. Dieser Wunsch zeigt häufig Wirkung. Denn Getränkeherstellerinnen und -hersteller werden  so erst aufmerksam darauf, dass es einen Bedarf für Mehrwegangebote gibt.

 

  • Verzichtet man auf Portionsverpackungen, werden weniger Rohstoffe für die Herstellung neuer Verpackungsmaterialien verbraucht. Gleichzeitig fällt auch weniger Abfall an.
  • Weil Portionsverpackungen oft sehr klein sind, ist das richtige Abfalltrennen nicht immer einfach.
  • Eine gute Alternative zu Portionsverpackungen sind Großgebinde (zum Beispiel für Ketchup, Senf, Mayonnaise). Das sind einfach große Behälter mit Ketchup, Senf oder ähnlichem. Ausgegeben werden diese dann direkt beim Anrichten auf den Teller.
  • Statt Zuckerpäckchen können Zuckerstreuer verwendet werden. Milch kann auch in Kännchen ausgeschenkt werden.

Unser Tipp: Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, wo und wie eine nachhaltige Veränderung möglich ist.

  • Eine Trennung der Abfälle ist vor allem im Backstage-Bereich sinnvoll. Mehr zum Thema „Richtig trennen“ lesen Sie hier.
  • Will man erreichen, dass Besucherinnen und Besucher ihren Abfall nicht achtlos auf den Boden werfen oder einfach liegen lassen, muss man ihnen das Entsorgen leicht machen. Hier einige Tipps:
    - Erfahrungsgemäß werden max. zwei Trennmöglichkeiten (Kunststoff und Restabfall) von den Besucherinnen und Besuchern genutzt.
    - Achten Sie daher grundsätzlich darauf, dass im Publikumsbereich so wenig Abfälle wie möglich entstehen.
    - Stellen Sie möglichst viele Abfallbehälter auf.
    - Platzieren Sie Abfallbehälter neben jedem Cateringstand (am besten links und rechts).
    - Verwenden Sie Abfallbehälter mit großen Einwurföffnungen und ohne Deckel.
    - Die Abfallbehälter müssen gut sichtbar sein.
    - Sorgen Sie dafür, dass die Abfallbehälter laufend geleert werden.  

Unser Tipp: Je weniger Abfälle sie erzeugen, desto besser. Das schont die Umwelt und auch Ihr Budget.

  • Wie so oft gilt auch hier: Weniger ist mehr!
  • Gut überlegte, nachhaltige und nützliche Give-Aways helfen dabei, dass die Veranstaltung in Erinnerung bleibt. Mit Streuartikeln wie Kugelschreibern oder Feuerzeugen begeistert man heute allerdings keinen Gast mehr.
  • Verzichtet man auf Einzelverpackungen, fällt viel weniger Abfall an. Das lässt auch unsere Müllberge kleiner werden.
  • Batterien sind Sonderabfall und müssen entsprechend entsorgt werden. Je weniger davon in Umlauf gebracht werden, desto besser. Mehr Infos zu Batterien, ihren Gefahren oder ihrer Entsorgung lesen Sie hier  oder hören Sie hier.
  • Eine gute Übersicht über nachhaltige Werbemittel finden Sie in der GreenGimix Datenbank.

Unser Tipp: Überlegen Sie sich gut, ob ein Give-Away wirklich notwendig ist und ob es den gewünschten Nutzen bringt. Falls Sie sich dafür entscheiden, wählen Sie Produkte mit einem Mehrwert für den Gast. Viele Werbemittelproduzenten, auch in Vorarlberg, bieten in ihrem Sortiment mittlerweile auch nachhaltig und ökologisch produzierte Werbemittel an. Fragen Sie aktiv danach!

  • PVC (Polyvinylchlorid) ist vor allem deshalb problematisch, weil zu seiner Herstellung giftiges Chlor benötigt wird. Um PVC elastisch zu machen, werden außerdem Weichmacher zugesetzt, die nicht fest an den Kunststoff gebunden sind und sich wieder aus dem Material lösen können. Für den Menschen können Weichmacher gesundheitsschädlich sein. Mehr Infos finden Sie hier.

  • Sehr viele Werbebanner werden nur einmal verwendet. Danach landen sie im Abfall. Das ist nicht nachhaltig. Bei Bannern ist das Wegwerfen nach einmaliger Nutzung noch problematischer, weil die Entsorgung von PVC schwierig ist.

  • Nutzen Sie daher PVC-freie Alternativen wie zum Beispiel recyceltes Tyvex. Tyvex sieht aus wie normales Papier, ist aber UV-stabil sowie reiss- und wasserfest. Auch hat das Material eine sehr gute Farbwiedergabe.

Unser Tipp: Verwenden Sie nach Möglichkeit Transparente mehrmals und fragen Sie bei Ihren Produzenten nach PVC-freien Alternativen. Der Markt entwickelt sich hier ständig weiter und es werden laufend neue Produkte angeboten.

  • Bei Blumenschmuck sind Pflanzen aus regionalen Gärtnereien oder fairem Handel empfehlenswert.

  • Dekorationsmaterial besteht aus umweltfreundlichen oder natürlichen Materialien (z. B. aus heimischem Holz, Naturfasern etc.).

  • Bei wiederkehrenden Veranstaltungen macht eine wiederverwendbare Dekoration Sinn.

Unsere Tipps: Frische Wiesenblumen begeistern die Gäste und auch Beleuchtungs- und Lichteffekte sorgen für Überraschungsmomente.

Fragen Sie bei Ihrem Blumenladen oder Ihrem Dekorationsbetrieb nach regionalen oder fairtrade-gehandelten Pflanzen.

  • Da bei chemischen Toiletten die Fäkalien in einem Tank gesammelt werden, müssen aus hygienischen Gründen Chemikalien zur Fäulnisreduzierung und Desinfektion hinzugefügt werden. Das belastet die Umwelt.
  • Alternativen sind mobile Toilettenwagen, die an die Kanalisation angeschlossen werden.
  • Auch sogenannte Trockentoiletten können eine Alternative sein. Der Abfall wird hier direkt an einen Entsorger übergeben, allerdings nicht kompostiert. Grund dafür ist, dass Fäkalien aktuell (Stand: 11/2020) im gewerblichen Kontext noch nicht kompostiert werden dürfen.
  • Pro 50 Gäste ist eine Toilette empfehlenswert.

Unser Tipp: Weisen Sie Ihren Lieferanten auf die nachhaltige Ausrichtung Ihrer Veranstaltung hin, damit er Ihnen auch bei den Reinigungsprodukten und Hygieneartikeln (Klopapier, Handtücher etc.) ein entsprechendes Sortiment anbieten kann.

Fein verpflegen

Essen und Trinken entscheidet über den nachhaltigen Erfolg einer Veranstaltung. Je besser die Qualität der Verpflegung ist, desto positiver nehmen die Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung wahr.

Regionale, saisonale, biologische und fair gehandelte Lebensmittel sind nicht nur für unsere Gesundheit gut, sondern auch für das Klima und die regionale Wirtschaft. Werden sie eingesetzt, braucht es keine langen klimaschädlichen Transportwege. Zudem unterstützt man mit der Verwendung regionaler, saisonaler und biologischer Produkte regionale Wertschöpfungsketten, die wiederum die Infrastruktur in Ihrer Region stärken.

Eine Kooperation mit örtlichen Produzentinnen und Produzenten sowie den Nahversorgerinnen und Nahversorgern eröffnet außerdem oft zusätzliche Sponsoringmöglichkeiten.

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  • Mit dem Einkauf bei ortsansässigen Nahversorger:innen und Produzent:innen tragen Sie zur Stärkung der Infrastruktur und regionalen Wertschöpfung bei.
  • Gerade auf dem Land kann Ihr lokaler Einkauf helfen, dass Dorfläden erhalten bleiben. Das hat viele positive Auswirkungen (Quelle: Karl-Heinz Marent, Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung):
    _Die Attraktivität des Ortes wird erhalten (weniger Abwanderung, kein Schlafdorf).
    _Ein zentrales Motiv für den Zuzug in einen Ort ist eine bestehende Einkaufsmöglichkeit.
    _Für weniger mobile Bürger:innen bleiben Einkaufsmöglichkeiten erhalten.
  • Sie sparen mit Ihrem Einkauf vor Ort klimaschädliche Fahrten und auch Zeit ein.
  • Nahversorger:innen und lokale Produzent:innen bieten ein maßgeschneidertes Sortiment und ermöglichen bewussteres Einkaufen. Auf Wunsch können Sie aber auch praktisch jedes Produkt liefern.

Unser Tipp: Profitieren Sie von den besonderen Serviceleistungen, die Ihnen lokale Anbieter:nnen bieten können. Denn man kennt sich persönlich und kann auch einmal seine Wünsche anbringen. Auch ist es oft möglich, auf Kommission einzukaufen.

  • Laut einer WWF-Studie macht der Fleischkonsum zwar nur 9 % unserer Ernährung aus, er ist aber für 43 % der ernährungsbedingten Treibhausemissionen verantwortlich. Quelle: https://www.wwf.at/de/fleischkonsum-und-seine-globalen-auswirkungen/
  • Bereits 8 % der Österreicher:innen ernähren sich rein vegetarisch und 17 % teilweise. Quelle: https://de.statista.com/themen/3804/vegetarismus-und-veganismus-in-oesterreich/
  • Der Anteil der Gäste, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, steigt stetig. Um auch für Sie ein positives Veranstaltungserlebnis zu gestalten, braucht es abwechslungsreiche vegetarische Gerichte.
  • Vegetarische Gerichte, wie z. B. eine Nudelpfanne, sind einfach umzusetzen und kommen auch bei Fleischessern gut an.

Unser Tipp: Abwechslungsreiche Vegi-Angebote, abseits von Pommes und Beilagen, werten ihre Veranstaltung auf. Neben dem Live-Style-Aspekt sind sie damit auch aus gesundheitlicher Sicht up to date.

  • Mit Trinkwasser ist Leitungswasser gemeint.
  • Es sollte allen Gästen während einer Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung stehen.
  • Für Leitungswasser sind weder Verpackungen noch zusätzliche Transporte notwendig, es ist somit das mitunter klima- und umweltfreundlichste Getränk. Noch dazu bei uns in einer Top-Qualität.

  • Dies kann über folgende Wege erfolgen:
    _Ausgabe zur Konsumation (z.B. zum Glas Wein, zum Kaffee etc.)

    _Über einen Trinkbrunnen am Veranstaltungsgelände.
    _Durch Aufstellen von Wasserkrügen am Veranstaltungsort (z.B. an der Bar, im Seminarraum, an der Kaffeestation,...)

Unser Tipp: Kostenloses Trinkwasser wird von Gästen sehr geschätzt. Sie werden es Ihnen mit Konsumation danken.

Unser Tipp: Fragen Sie bei Ihren regionalen Anbieterinnen und Anbietern aktiv biologisch erzeugte Produkte nach. So können Sie dazu beitragen, dass auch bei uns künftig mehr Flächen biologisch bewirtschaftet werden. 

Gut unterwegs

"ghörig feschta" und bewusst unterwegs sein – das gehört einfach zusammen! Es gibt viele Möglichkeiten, bei kleineren und größeren Veranstaltungen bewusste Mobilität mit einzubeziehen.

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  • Oft entscheidet man sich für eine Anreise mit dem Auto, weil das Suchen nach der richtigen Verbindung mühsam erscheint.
  • Mit der entsprechenden Information bieten Sie Ihren Gästen eine direkte Serviceleistung an.
  • Geben Sie jedenfalls den Link zu vmobil.at an und gegebenenfalls eine kurze Anleitung dazu.
  • Gerne stellen wir Ihnen bei Bedarf einen Standardtext zur Verfügung. Geben Sie uns einfach Bescheid.

Unser Tipp: Geben Sie auf jeden Fall den Namen der Haltestelle (Bus oder Bahn) an, die Ihrem Veranstaltungsort am nächsten ist. Damit erleichtern Sie Ihren Gästen die Suche auf vmobil.at

  • Attraktive Radabstellanlagen fördern die Bereitschaft der Gäste, mit dem Fahrrad eine Veranstaltung zu besuchen. Denn wer möchte sein Rad irgendwo hinstellen oder gar anlehnen und es anschließend mühsam suchen.
  • Dazu braucht es gut beschilderte und stabile Fahrradabstellanlagen. Laut der Österreichischen Radlobby sind folgende Attribute ausschlaggeben (Quelle: Österreichische Radlobby):
    _zielnah und barrierefrei erreichbar: Grundsätzlich sollten Abstellplätze gut sichtbar sein, nah am Eingang liegen und fahrend erreicht werden können. Umwege werden ungern in Kauf genommen, auch Treppen und Türen am Weg zur Abstellanlage sind nicht gerne gesehen. Ein gut gewählter Platz hilft Behinderungen für FußgängerInnen zu vermeiden.

    _diebstahlsicher: Hier ist die Wahl des Abstellsystems wichtig, Rahmen und möglichst noch ein Laufrad sollten mit einem Bügelschloss angeschlossen werden können. Auch die Standortfrage ist wichtig: Ist die Anlage einsehbar und nachts beleuchtet, wird der Diebstahl des Fahrrads erschwert.
    _benutzerInnenfreundlich: Ideal ist ein selbsterklärendes Abstellsystem, das bequem zu benutzen ist und für alle möglichen Fahrradtypen und -größen geeignet ist.
    _standsicher: Das Fahrrad muss auch ohne Fahrradständer sicher stehen und soll nicht wegrollen können. Auch beim Beladen mit Gepäck und mit Kind und Kindersitz.
    _Vandalismus- und beschädigungssicher: Beschädigungen am eigenen und an fremden Fahrrädern können mit der Wahl des richtigen Systems vermieden werden. Wird das Fahrrad für einen längeren Zeitraum geparkt, ist einer Überdachung sehr sinnvoll. (Fahrradboxen)
    _Gute Größe mit aussreichend Platz.
  • In den plan-b Gemeinden (Schwarzach, Lauterach, Wolfurt, Hard, Kennelbach und Bregenz) können Veranstalter:innen einen sogenannten radpark mieten. Auch die integra hat ein entsprechendes Angebot.
  • Mittlerweile können viele Transporte auch mittels (Transport-)Fahrrad erledigt werden. Denken Sie das Thema „Fahrrad“ auch intern mit. Vielleicht gibt es einige Autofahrten, die sich radelnd erledigen lassen.

Unser Tipp: Markieren Sie die Fahrradabstellplätze gut. Vielleicht können Sie sie auch mit nützlichen Informationen über die CO2-Einsparung versehen.

Weitere Informationen zu diesem Kriterium folgen in Kürze.

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Ressourcen

Ärgern Sie sich manchmal über die vielen gedruckten Einladungen, die nach dem Lesen im Abfall landen, oder die Print-Unterlagen, die sie auf einem Vortrag erhalten? Der effiziente Einsatz von Ressourcen hilft nicht nur der Umwelt, er hat auch Auswirkungen auf das Veranstaltungsbudget. Je weniger zum Beispiel gedruckt werden muss, desto günstiger wird es und umso weniger Abfall entsteht.

Aber auch bei Strom und Wasser haben Sie je nach Veranstaltungsart viele Möglichkeiten, ressourcenschonend zu handeln.

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Unser Tipp: Lassen Sie sich von Recyclingpapier begeistern. Die Auswahl ist vielfältig und das Angebot, auch im regulären Bürofachhandel, wird immer größer.

Unser Tipp: Überlegen Sie sich, welche Reinigungsmittel Sie wirklich benötigen. Oft ist weniger mehr. Bei größeren Festen lohnt es sich, mit Profis zusammen zu arbeiten. Lassen Sie sich von einem Reinigungsunternehmen entsprechend beraten und vergessen Sie nicht, im Briefing auf die nachhaltige Ausrichtung der Veranstaltung hinzuweisen.

  • Bei manchen Veranstaltungen werden spezielle Aufbauten angefertigt, z.B. eine Bühne, die Weinbar, Marktstände oder Sitzgelegenheiten.
  • Verwenden Sie dafür möglichst unbehandelte und regionale Hölzer.
  • Mit der Einbeziehung von regionalen Handwerksbetrieben, sozialen Arbeitsprojekten oder Ausbildungsstätten, können Sie die Wertschöpfung in Ihrer Region stärken.

  • Ein Großteil der Waldfläche in Österreich, nämlich 69 %, ist PEFC-zertifiziert.

  • Im Gegensatz zu FSC berücksichtigt das System PEFC lokale Gegebenheiten und wurde gegründet, um der kleinstrukturierten Familienforstwirtschaft Zugang zu einer Zertifizierung zu ermöglichen.

Unser Tipp: Es muss nicht immer „Frischholz“ sein. Auch der Einsatz von Restholz oder anderen Recycling- oder Upcycling-Materialen kann kreative Möglichkeiten eröffnen.

  • Die Begründung für die Verwendung von Ökostrom liegt vor allem in den ausbleibenden CO2-Emissionen, wie ein Beispiel zeigt: Ökostrom = 0 g CO2/ kWh im Gegensatz zum Strommix mit 48,19 g CO2/ kWh (ohne Vorketten).
  • Es gibt Ökostrom, der mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert wurde. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Unser Tipp: Als Veranstalterin oder Veranstalter haben Sie auf dieses Kriterium nicht immer einen Einfluss. Sie können aber aktiv bei Ihrer Gemeinde oder dem Veranstaltungsort nachfragen, welche Energiequelle genutzt wird. So tragen Sie zur Bewusstseinsbildung bei.

  • Bevor Sie sich dazu entscheiden, die CO₂-Emissionen Ihrer Veranstaltung zu kompensieren, sollten Sie versuchen CO₂-Emissionen bereits durch vorausschauende Planung im Kern zu vermeiden. Mit „ghörig feschta“ sind Sie dabei auf den richtigen Weg.
  • Damit Sie die CO2-Emissionen Ihrer Veranstaltung kompensieren können, müssen Sie diese zuerst berechnen. Dazu bieten verschiedene Anbieter Rechenmodelle speziell für Veranstaltungen an. Hier eine Auswahl (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

    Myclimate   Atmosfair   Klima Kollekte

  • Die Kompensation kann über diverse internationale Anbieter erfolgen. Wichtig ist, dass die CO2-Zertifikate aus glaubwürdigen Projekten stammen und von anerkannten Institutionen zertifiziert sind, zum Beispiel Gold Standard, VCS, BUND, CarbonFix, CCB Standards oder DFG-Energy.

  • Sie können aber auch in regionale Initiativen wie zum Beispiel den Klimacent, eine Baumpflanzaktion oder Ähnliches investieren.

Unser Tipp: Nutzen Sie zur Kompensation regionale Initiativen wie zum Beispiel den Klimacent, eine Baumpflanzaktion oder Ähnliches.

  • Grundsätzlich ist aus Umwelt- und Klimaschutzaspekten auf Heizstrahler zu verzichten.
  • Das deutsche Umweltbundesamt hat sich dieses Themas angenommen und die CO2-Emissionen berechnet, die durch die Nutzung der Heizstrahler entstehen. Detaillierte Informationen finden Sie in dieser Broschüre.

Unser Tipp: Auch gasbetriebene oder elektrische Strahler sind aus Sicht des Klimaschutzes nicht empfehlenswert und sollten daher wirklich nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen. Überlegen Sie doch bei Bedarf eine Gestaltung des Außenbereichs mit Feuerschalen oder stellen Sie Raucherinnen und Raucher warme Decken zur Verfügung.

  • Achten Sie darauf, dass die Heizung, Klimaanlage oder Lüftung in ungenützen Räumen ausgeschaltet oder gedrosselt wird.
  • Ideal wäre es, wenn sich Heizung und Klimaanlage bei geöffneten Fenstern oder beim Verlassen der Räume automatisch (oder auch manuell) ausschalten.

Unser Tipp: Mit dieser kleinen Maßnahme schonen Sie die Umwelt und auch den Geldbeutel.

  • Unter einer energieeffizienten Beleuchtung wird vor allem die Verwendung von LED-Leuchtmitteln verstanden.
  • LED-Leuchtmittel haben viele Vorteile:
    + hohe Effizienz
    + lange Lebensdauer

    + volle Helligkeit bei Lampenstart
    + gute Farbwiedergabe (bei guten Lampen)

    + gute Dimmbarkeit bei dimmbaren Produkten (mit passendem Dimmer)
    + keine Wärme im Lichtstrom
    + optimale Technologie für gerichtete Beleuchtung (z.B. Spotlampe) - gerade im Veranstaltungsbereich ist das oft notwendig
    + kein Quecksilber
  • Wenn Sie noch mehr zu diesem Thema wissen möchten, dann informieren Sie sich hier und hier.

Unser Tipp: Fragen Sie bei Technikunternehmen oder der Veranstaltungsstätte aktiv nach einer energieeffizienten LED-Beleuchtung. Neben der Umwelt werden es Ihnen auch die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne danken.

Unser Tipp: Fragen Sie bei Ihren Lieferanten (Technik, Brauereien etc.) nach, ob die eingesetzten Geräte über eine Zertifizierung verfügen und falls nicht, ob es Alternativen gibt.

Verantwortlich sein

„ghörig feschta“ heißt auch, soziale Verantwortung zu übernehmen. Barrierefreiheit und Jugendschutz stehen dabei im Vordergrund.

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Weitere Informationen zu diesem Kriterium folgen in Kürze.

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Unser Tipp: Informieren Sie sich über die örtlichen Lärmschutzbestimmungen bei Ihrer Gemeinde.

Kommunikation

"Tue Gutes und rede darüber." Beziehen Sie Ihr Team von Anfang an in den Umsetzungsprozess ein und kommunizieren Sie Ihre Maßnahmen. So schaffen Sie Bewusstsein und tragen aktiv dazu bei, dass nachhaltiges Veranstalten ganz normal wird.

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