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Häufige Fragen

Abfall richtig trennen ist nicht immer ganz einfach. Immer wieder stellen wir uns die Frage: Wohin gehört dieser Abfall oder Altstoff? Und warum gehört er dahin? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Weitere Informationen

Informationen rund um das Thema Abfall finden Sie auch für folgende Themen:

  • Abfall-App: Nie wieder vergessen, den Abfall rauszustellen! Aktuelle News zur Abfallsammlung und einiges mehr.
  • Abfalltrennung: Was gehört wohin und was nicht?
  • Reparieren: Wo und wie kann ich Dinge reparieren (lassen)?
  • Nachhaltig veranstalten: Die eigene Veranstaltung nach "ghörig feschta"-Kriterien ausrichten, Abfall vermeiden und die Umwelt schonen.
  • Re-Use: Funktionstüchtige Geräte und Haushaltsgegenstände wiederverwenden, indem man sie über Re-Use weitergibt.

Fragen und Antworten

Kompostierer müssen darauf achten, ihre Nachbarn mit dem Kompost nicht zu belästigen. Eine fixe Regelung für den Abstand zur Grundstücksgrenze gibt es nicht. Die Rücksicht auf die Nachbarn ist aber einer der Gründe, warum keine Fleisch- und Speisereste auf dem Kompost landen sollten: Das lockt Ungeziefer an und riecht unangenehm. Bei Speiseresten kann auch der Salzgehalt problematisch sein – nicht für die Nachbarn, aber für den Garten, in dem der Kompost später landet.

Ganz wichtig ist es, richtig zu kompostieren. Für die Kompostierung wird Sauerstoff gebraucht. Der Kompost muss deshalb regelmäßig umgesetzt werden. Hat der Kompost zu wenig Luft, fault der Bioabfall rasch und das führt erst recht zu einer Geruchsbelästigung. Außerdem enthält die im Kompost mit wenig Sauerstoff entstandene Erde weniger Nährstoffe.

Alle Informationen zum richtigen Kompostieren findet Ihr unter dem Punkt Kompost.

Funktionsfähige Elektroaltgeräte können oft noch lange weiterbenutzt werden, wenn sie vollständig (mit allem Zubehör wie z.B. Fernbedienung, Kabel, Staubsaugerdüsen) bei einer Re-Use Sammelstelle (Bauhof/ASZ) der Vorarlberger Gemeinden abgegeben werden. Das Gerät wird kontrolliert, an die Re-Use-Partner Caritas, Integra und Lebenshilfe Vorarlberg weitergeleitet und mit Gewährleistung in deren Shops wieder zu einem günstigen Preis verkauft. Re-Use schafft Arbeitsplätze, nützt einkommensschwachen Personen und schont unsere Ressourcen. Infos zu den Abgabestellen gibt es bei Ihrer Gemeinde.

Abgegeben werden können z.B. Staubsauger, Kaffeemaschinen, Stereoanlagen, Waschmaschinen oder Geschirrspüler. Ganz besonders gefragt sind Waschmaschinen. Als Faustregel gilt: Was Sie Ihrem Kind für die erste Wohnung mitgeben würden, ist für Re-Use geeignet. Die Energieklasse der abgegebenen Geräte spielt eine untergeordnete Rolle, da die meisten jetzt ausgemusterten Geräte schon annehmbare Energieklassen haben. Durch die längere Verwendung wird zudem mehr Energie eingespart als für die Produktion eines neuen Geräts nötig wäre.

Nicht angenommen werden können

  • Kühlschränke und Tiefkühler aus hygienischen Gründen.
  • Akkugeräte, weil der Akku in der Regel als erstes kaputt geht und der Akkunachkauf oft teurer ist als der Preis, zu dem die Geräte verkauft werden können.
  • IT-Geräte und Handys sowie alles, was mit EDV zu tun hat - aus Datenschutzgründen und weil die technologische Entwicklung in diesem Bereich zu schnell geht.
  • Röhrenbildschirme, weil sie ganz einfach nicht mehr gekauft werden.

Was nicht mehr zur Weiterverwendung geeignet ist, kommt zur Elektroaltgerätesammlung. Defekte Elektrogeräte sind eine wichtige Rohstoffquelle, denn sie enthalten viele wertvolle Metalle. Sie sollten deshalb auf jeden Fall getrennt gesammelt werden und nicht zum Rest- oder Sperrmüll geworfen werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Re-Use.

Ja. Der minimale Kunststoffanteil kann im Wiederverwertungsprozess leicht entfernt werden. Das Papier wird im Pulper aufgelöst, der Kunststoff wird abgefischt. Größere Mengen an Fremdmaterialien würden allerdings Probleme bereiten.

Alles rund ums Thema finden Sie unter Abfall trennen.

Sind verschiedene Stoffe (z.B. Papier und Plastik) miteinander verbunden, gehören sie als Verbundverpackung in den Gelben Sack. Werden Folie und Papier getrennt, kommt das ungewachste Papier zum Altpapier, der Kunststoff in den Gelben Sack: Das wäre sogar die optimale Lösung. Bei starker Verschmutzung (z.B. durch rohes Fleisch) werfen sie die Verpackung besser in den Restabfall.

Alles rund ums Thema finden Sie unter Abfall trennen.

Zum Glas gehören nur Verpackungsgläser, weil andere Gläser und Porzellan eine andere Schmelztemperatur haben. Werden diese mit eingeschmolzen, ist das fertige Glas voller Splitter, die nicht geschmolzen sind.  Man kann aus diesem Glas nichts Herstellen, es muss daher komplett entsorgt werden. Es heißt: Ein einziger Porzellanbehälter kann einen ganzen Lkw voll Glas unbrauchbar machen.

Porzellan gehört in den Restabfall oder zum Bauschutt. Ausgenommen sind Verpackungen, diese können Sie in den Gelben Sack werfen.

Fensterglas, Kochgeschirr (z.B. Auflaufformen), Spiegel und Trinkgläser gehören entweder zur Flachglassammlung oder ebenfalls in den Restabfall. Das gilt auch für Glühbirnen. Energiesparlampen werden aufgrund ihrer gefährlichen Inhaltsstoffe (Quecksilber) separat gesammelt. LED-Leuchtmittel gehören in der Abfallsammlung zu den Elektrokleingeräten, denn sie enthalten keine gefährlichen Abfälle, aber viele wertvolle Rohstoffe.

Bei Glasverpackungen achten Sie bitte darauf, dass sie wirklich leer sind und dass die Deckel entfernt wurden.

Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Abfall trennen.

In den Gelben Sack! In diesen gehören alle Verpackungen, außer jene aus Metall, Papier/Karton und Glas. Für diese Abfallarten gibt es eigene Sammlungen. Auch der Flaschenkorken ist zum Beispiel im Gelben Sack richtig aufgehoben.

Alles zum Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Nein. Der Gelbe Sack ist keine Kunststoffsammlung, sondern eine Verpackungssammlung. Kinderspielzeug, Küchenzubehör, Gartensachen usw. gehören nicht in den Gelben Sack sondern in den Restabfall oder zum Sperrmüll. Mit jedem Produkt, das Sie kaufen, bezahlen Sie bereits die Entsorgungskosten für die Verpackung mit. Werden andere Artikel mitentsorgt, bedeutet das Mehrkosten in der Entsorgung. Schlussendlich verteuert das Produkte mit Verpackung.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

CDs bestehen aus hochwertigem Polycarbonat. Noch gibt es keine separate Sammlung, daher gehören sie in den Restabfall.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Restentleerte Dosen dürfen als Verpackung zu den Metallverpackungen. Sind die Dosen noch nicht leer, werfen Sie sie bitte zu den Problemstoffen.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Generell gilt: Abfälle, egal welcher Art und Menge, gehören nicht in den Abfluss! Das gilt nicht nur für Altspeiseöle und -fette sondern auch für Dinge wie Hygieneartikel oder Küchenabfälle.

Altspeiseöle und -fette, genauso wie Speisereste,  zersetzen sich und geben dabei Säuren frei, die in der Folge Abwasserrohre und -leitungen aus Beton zerstören. Öle und Fette lagern sich zudem an den Rohrwänden ab. Der Bereich für den Durchfluss wird dadurch immer kleiner. Der Öl- oder Fettbelag kann hart wie Beton werden und dazu führen, dass Rohre komplett ausgetauscht werden müssen. Passiert das öfter, wird früher oder später die Abwassergebühr für alle erhöht, auch für jene, die niemals Öle oder Fette im Abfluss entsorgen würden!

Für Altspeiseöle und -fette gibt es in vielen Gemeinden den Öli, einen Mehrwegsammelbehälter, der gefüllt wieder abgegeben werden kann. Wer nur wenig Öle und Fette zum Entsorgen hat, kann Altspeiseöle und -fette auch in einem verschließbarem Glas sammeln und zur Problemstoffsammlung bringen. Das gleiche gilt für Gemeinden, die keinen Öli anbieten.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

In den Restabfall dürfen nur Abfälle geworfen werden, die nicht gefährlich sind und nicht wiederverwendet werden können, zum Beispiel Staubsauerbeutel, Windeln, Hygieneartikel, Katzenstreu, Kleintiermist etc.

Problemstoffe bergen Gefahren für Umwelt und Menschen und müssen deshalb getrennt gesammelt werden. Zu den gefährlichen Stoffen zählen unter anderem Batterien, Akkus, Energiesparlampen, Leuchtstofflampen und Medikamente. Sie alle dürfen nicht in den Restabfall geworfen werden. Auch Bioabfall hat nichts im Restabfall verloren. Er ist zu schade zum Verbrennen. In der Bioabfallsammlung wird er vergoren und wieder zu Substrat, Dünger und Energie. Wiederverwertbare Altstoffe bei der entsprechenden Sammlung abzugeben, kostet nichts außer ein wenig Zeit und spart wertvolle Rohstoffe.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Ziel der Papiersammlung ist es, aus Altpapier wieder nues Papier herzustellen und das Papier damit wieder in den Kreislauf zu bringen. Wachspapier, beschichtetes Papier oder eben auch Fotos stören die Verarbeitung, denn sie enthalten entweder keine Papierfasern, oder diese können nicht herausgelöst werden. Fotos und beschichtete Papiersorten müssen deshalb im Restabfall entsorgt werden. Ist das beschichtet Papier eine Verpackung, werfen Sie es in den Gelben Sack.

Für effektives Recycling ist eine möglichst geringe Anzahl an Fehlwürfen sehr wichtig. Müssen Fremdmaterialien erst herausgefiltert werden oder verunreinigen das recycelte Material, wird der Prozess teurer. Schlussendlich steigen dann über kurz oder lang auch die Entsorgungskosten für die Bürger*innen.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig entsorgen" finden Sie unter Abfall trennen.

Hier gilt: Wenn Sie die beschichtete Verpackung zusammenknüllen und sie nach dem Loslassen wieder in ihre alte Form zurückspringt, darf sie in den Gelben Sack. Ist der Metallanteil so groß, dass die Verpackung ihre zusammengeknüllte Form behält, gehört sie zur Metallverpackungssammlung.

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Backpapier ist mit verschiedenen Stoffen (Teflon, Silikon o.ä.) beschichtet. Es ist deshalb nicht wasserlöslich und für die Altpapierwiederverwertung nicht geeignet. Backpapier gehört daher zum Restabfall.

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Mineralische Katzenstreu ist biologisch nicht abbaubar. Sie stört die Prozesse in der Bioabfallaufbereitung. Zum Beispiel können Pumpen durch Katzenstreu beschädigt werden. Katzenstreu und Kleintiermist gehören aus hygienischen Gründen auch nicht zum Kompost oder Bioabfall sondern zum Restabfall.

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Nein! Leider geschieht das immer wieder, darf aber nicht sein, denn die Wirkstoffe von z.B. Schmerzmitteln oder auch Hormone landen so auf unseren Feldern und schlussendlich vielleicht auf unseren Tellern oder im Grundwasser. Und da gehören sie definitiv nicht hin! Alte Medikamente können Sie in einer Apotheke oder bei der Problemstoffsammelstelle abgeben. In diesen beiden Fällen werden sie richtig entsorgt.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Problemstoffe enthalten gefährliche Inhaltsstoffe und gehören auf keinen Fall in die Kanalisation, zum Restabfall, in den Bioabfall oder zu anderen Abfallarten, sondern sind unbedingt bei der Problemstoffsammlung abzugeben! Nur so wird eine fachgerechte Beseitigung gewährleistet.

Am besten gar keine Produkte mit gefährlichen Inhaltsstoffen kaufen: Zu vielen Produkten gibt es ungefährliche Alternativen. Sofern das möglich ist, greifen Sie zu Produkten ohne Gefahrenhinweise.

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Rasenschritt kann sehr gut für die Biogasgewinnung verwendet werden. Strauchschnitt stört dagegen die Biogasanlage (er macht die Pumpen kaputt), wird aber als Strukturmaterial bei der Kompostierung benötigt. Deshalb wenn möglich getrennt zur Grünschnittsammlung bringen. Dann können beide Materialien einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden.

Alles rund um das Thema "Abfall richtig trennen" finden Sie unter Abfall trennen.

Zu den Lithium-Batterien zählen etwa Handy- und Laptop-Akkus. Lithium-Batterien haben ein hohes Gefährdungspotenzial, weil sie bei Kurzschluss oder Defekt leicht in Brand geraten oder explodieren können. Dabei, insbesondere in Verbindung mit Wasser, werden große Mengen Rauch und giftige Gase freigesetzt. Bringen Sie die die Lithium-Batterie deshalb idealerweise getrennt vom Gerät zur Problemstoffsammlung. Außerdem kleben Sie bitte unbedingt die Pole ab, damit ein Kurzschluss vermieden werden kann.

Wenn die nächste Problemstoffsammlung noch auf sich warten lässt und Sie die Batterien inzwischen zuhause aufbewahren müssen, kleben Sie die Pole mit Klebeband ab, dann kann die Batterie gefahrlos gelagert werden. Beschädigte Akkus bitte zusätzlich in einen verschlossenen Kunststoffsack geben und bei der Problemstoffsammelstelle separat abgeben. Machen Sie die Mitarbeiter*innen darauf aufmerksam, dass der Akku beschädigt ist. Auch hier gilt: Pole abkleben!

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Energiesparlampen sind kleine Leuchtstoffröhren und gehören deshalb zu den Gasentladungslampen. Entsorgt werden müssen sie mit den Problemstoffen. LED-Leuchtmittel zählen zu den Elektrokleingeräten. Sie enthalten viele wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können. Glühbirnen Schließlich werden über den Restabfall entsorgt.

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