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Abfalltrennung

Oft ist es gar nicht so einfach, seine Abfälle richtig zu trennen. Schließlich bestehen vor allem Verpackungen aus vielen verschiedenen Materialien und haben unterschiedliche Formen und Zusammensetzungen. Die folgende Grafik soll Ihnen Hilfestellung bei der richtigen Trennung geben.

Wohin gehört mein Abfall?

Kleine Helfer für die Abfalltrennung

Abfalltrennbroschüre

Die Abfalltrennbroschüre hilft Ihnen bei der richtigen Abfalltrennung. Sie können die Broschüre durchblättern, herunterladen oder in ihrem Gemeindeamt abholen. 

Abfalltrennplakate

Abfalltrennplakate sind ideal für Haushalt oder Büro. Diese Plakate helfen Ihnen auf einen Blick bei der Abfalltrennung vor Ort. Am besten hängt man sie dort auf, wo Abfall getrennt wird. Die Plakate gibt es im Hoch- und Querformat zum Ausdrucken auf Deutsch und zudem in vielen Fremdsprachen (arabisch, englisch, farsi, französisch, italienisch, kroatisch, polnisch, portugisisch, rumänisch, russisch, serbisch, slowakisch, spanisch, tschechisch, türkisch, ungarisch, ukrainisch) im Querformat.

Abfall Trenn-ABC

Das Abfall Trenn-ABC des Bundes hilft Ihnen mit einem ausführlichen Trenn-Lexikon und gibt Ihnen ebenfalls Antworten auf Ihre Fragen zur richtigen Abfalltrennung. Zum Beispiel:
- Zu welcher Altstoffsammlung gehören alte CDs?
- Wohin mit dem kaputten Trinkglas?
- Darf ich Fensterkuverts zum Altpapier geben? 

Das Abfall Trenn-ABC finden Sie hier. Beachten Sie die regionalen Unterschiede, auf die im Text hingewiesen wird.

Abfalltrennung zum Durchblättern

TRE_Papier.pdf

Altpapier hat sechs Leben

Altpapier sammeln bringt´s: Bis zu sechsmal kann Papier wiederverwertet werden. Über 95 Prozent des Altpapiers wird in Österreich weiterverwertet. Zeitungs-, Telefonbuch- und Hygienepapiere können einen Altpapieranteil von bis zu 100 Prozent haben, Magazinpapiere bis zu 50 Prozent.

Was passiert mit dem Altpapier?

Das sortierte Altpaier gelangt zur Wiederverwertung zunächst in den "Pulper". Dort werden die Fasern aufgeschlossen, es entsteht ein Faserbrei. In einer Deinking-Anlage wird die Druckfarbe herausgeholt. Das verbessert die Qualität des Recyclingpapiers deutlich.

Brüchige und kürzere Fasern müssen aus dem Papierkreislauf ausgeschieden werden und werden für die Energiegewinnung eingesetzt.

Ja

  • Zeitungen, Illustrierte
  • (Werbe-)Prospekte
  • Schreib- und Druckerpapier
  • Bücher ohne Kleberücken
  • Kalender und Schreibhefte
  • Kuverttaschen
  • Papierschnitzel aus der Aktenvernichtung
  • zerlegte Kartonagen
  • Pizza- und Zigarettenschachteln
  • Papierhandtücher (sauber)
  • Küchenpapierrollen
  • Kraftpapiersäcke wie Tragetaschen, Brotsäcke, ...

Nein

  • Wachspapier
  • Hygienepapier wie Taschentücher und Servietten
  • beschichtetes Papier
  • Fotos
  • Etiketten
  • Zellophan
  • Papierhandtücher (schmutzig)
  • Back-Papier
  • Thermo-Papier (z.B. Park- oder Busticket)

    ... alles zum Restabfall
TRE_Kunststverpackung.pdf

Kunststoff sammeln - eine Kunst, die jeder kann
Kunststoff ist auf verschiedene Weise wiederverwertbar: als neuer Kunst­stoff oder als Energie. Beides hilft, bedeutende Mengen an Ressourcen einzusparen.

Aus Kunststoff wird Kunststoff
Etwa die Hälfte der gesammelten Kunststoffverpackungen wird zu neuen Kunststoffartikeln. PET-Flaschen werden wieder zu neuen PET-Flaschen (PET to PET Recycling) oder zu Bekleidung (Fleece-Pullover) recycelt. Folien können zu neuen Folien oder zu Holz- und Betonersatzprodukten wie Rasengittersteinen oder Sitzbänken verwertet werden.

Aus Kunststoff wird Energie
Die andere Hälfte der Kunststoffverpackungen wird thermisch verwer­tet. Die Kunststoffe werden als Ersatzbrennstoffe in der Zementindustrie eingesetzt. Das spart fossile Brennstoffe wie Öl, Gas oder Kohle. Ein Kilo­gramm Altkunststoff hat etwa den gleichen Heizwert wie ein Liter Erdöl!

Ja

  • Joghurtbecher
  • Verbundverpackungen (z.B. Chips- und Vakuumverpackungen)
  • Getränkekartons (z.B. Tetra Pak)
  • Tragetaschen
  • Verpackungsfolien
  • Kunststoffflaschen und -kanister
  • leere Medikamentenverpackungen
  • Styroporflocken (Füllmaterial)
  • Blisterverpackungen
  • Blumentöpfe (Durchmesser kleiner als 10 cm)
  • Verpackungsstyropor (wenn keine separate Sammlung)
  • Korken (Wein)

Nein

  • Spielzeug
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
  • CDs/DVDs
    ... zum Restabfall
  • Rohre und Schläuche
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
  • Haushaltswaren
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
  • Gartenmöbel
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
  • Baustyropor
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
  • Silofolien
    ... im Sammelzentrum nachfragen
  • Abdeckfolien
    ... zum Restabfall/Sperrmüll
TRE_Glas.pdf

Mehr Durchblick für Altglassammler

DIn der Glasindustrie ist gebrauchtes Verpackungsglas mittlerweile der wichtigste Rohstoff. Über 75 Prozent der Glasverpackungen werden recycelt. Das spart Energie und Primär- Rohstoffe wie Quarz, Kalk und Soda.

Nach einer Sortierung wird das Altglas in der Glashütte bei 1.600° C eingeschmolzen. Aus Weißglas werden klare Glasverpackungen, aus Buntglas farbiges Hohlglas.

Weißes und Buntes unbedingt trennen

Buntglas (braun, grün, blau oder leicht eingefärbt) darf nicht in den Weißglas-Sammelbehälter. Bereits geringste Mengen farbiges Glas färben farbloses Glas bei der Weiterverarbeitung ein.

Nicht in den Altglascontainer darf Flachglas wie Fenster- scheiben oder Trinkgläser. Es hat eine andere chemische Zusammensetzung als Verpackungsglas.

Besonders umweltfreundlich sind Mehrwegflaschen:

Sie werden nach der Rückgabe gewaschen und wiederbefüllt.

Ja

leere farbige und farblose Glasverpackungen wie:

  • Flaschen in allen Größen und Formen
  • Wein- und Spirituosenflaschen
  • Weithals- oder Konservengläser
  • Einweckgläser
  • kleine Fläschchen und Flacons für Parfüm und Kosmetik

Nein

  • Kochgeschirr (Töpfe, Deckel aus Glas)
    ... im Sammelzentrum nachfragen
  • Flachglas wie Fenster- und Spiegelglas
    ... im Sammelzentrum nachfragen
  • Leuchtmittel
    ... im Sammelzentrum nachfragen
  • Porzellan
    ... zum mineralischen Bauschutt
  • Verschlüsse
    ... zu den Metallverpackungen oder Kunststoffverpackungen
  • Kristallglas
    ... zum Restabfall
  • Trinkgläser
    ... zum Restabfall
  • Flaschen mit Restinhalten
    ... entleeren und dann in den Glascontainer
TRE_Metallverpackung.pdf

Metallrecycling – eine glänzende Idee

Weißblech und Aluminium werden gemeinsam gesammelt. Das funktioniert, weil sie beim Altstoffverwerter durch verschiedene Verfahren wieder getrennt werden.

Das Metall wird geshreddert und dann so aufgeteilt, wie es für das Recycling sinnvoll ist. Als Verfahren dazu werden Magnetabscheider oder Wirbelstromverfahren eingesetzt. So lassen sich verschiedene Metalle erkennen und aussortieren.

Recyceltes Aluminium und Weißblech werden in der Aluminium- und Stahlindustrie eingesetzt – das spart Rohstoffe und Energie. Aufbereitetes Altmetall kann in sämtlichen Stahl- und Aluminium-Erzeugnissen eingesetzt werden.

Tipp: Materialien, die beim Zusammendrücken in Form bleiben, gehören zu den Metallverpackungen (z.B. Alufolie). Andere Verpackungen, die wieder in ihre Ausgangsform zurückkehren, bestehen aus Kunststoff (z.B. Chips-Verpackungen mit Metallbeschichtung) und gehören zu den Kunststoff verpackungen (Gelber Sack).

Nur völlig entleerte Verpackungen einwerfen!
In Spraydosen sind brennbare Treibmittel enthalten. Diese führen immer wieder zu Bränden in den Sammelfahrzeugen! Aus diesem Grund keine Spraydosen oder andere Druckgaspackungen mit Restinhalten in die Sammelbehälter geben.

Ja

  • Getränke- und Konservendosen aus Aluminium oder Weißblech
  • Partyfässer
  • Alufolien, -tassen, -tuben
  • Menü- und Tierfutterschalen
  • Schraubverschlüsse und Kronenkorken aus Metall, Aludeckelfolien
  • restentleerte Farb- und Lack­dosen
  • Altmetall-Kleinteile (z.B. Nägel oder Schrauben)

Nein

  • Verbundverpackungen (z.B. Chips- und Vakuumverpackungen, Medikamentenblister)
    ... zu den Kunststoffverpackungen
  • Getränke-Verbundkartons
    ... zu den Kunststoffverpackungen
  • große Eisenschrott-Teile
    ... zum Alteisen
  • nicht restentleerte Farb-­ und Lackdosen
    ... zu den Problemstoffen
TRE_Bioabfall.pdf

Aus Bioabfall wird Energie
Aus den Abfällen, die in unserem Bioabfall landen, werden Dünger für die Landwirtschaft und wertvolles Biogas gewonnen.
Aus dem bei der Gärung entstehenden Biogas werden Strom und Wärme gewonnen. Die flüssigen Gär-Reste werden als Dünger in der Landwirtschaft verwendet.

Kein Plastik!
Plastik stört die Verarbeitung und kann nicht zu 100% herausgenommen werden. In der Folge landet das Plastik in unseren Böden und reichert sich als Mikroplastik an. Aus diesem Grund setzen wir Säcke aus biologisch abbaubaren Material (entspricht der EN 13432) ein, so werden die Reste zu CO2 und Wasser abgebaut und schaden nicht unserer wertvollen Ressource Boden.

Kompostieren: Auf die Technik kommt es an
In Vorarlberg kompostieren viele Haushalte ihre Bioabfälle selbst. Wichtig dabei: richtiger Standort und Kompostiertechnik. Infos dazu gibt es bei Ihrer Gemeinde, bei den Obst- und Gartenbauvereinen oder in unserer Kompostfibel. Beachten Sie bitte: Nicht alles, was in den Bioabfall gehört, gehört auch auf den Komposthaufen (z.B. Speisereste).

Ja

  • Obst-, Gemüse- und Speisereste
  • verdorbene Lebensmittel
  • Kaffee- und Teesud inkl. Papierfilter
  • Schnittblumen
  • Küchenpapier
  • Blätter
  • Fleisch- und Fischreste
  • Schalen von Südfrüchten (z.B. Banane, Orange)
  • Topfpflanzen (ohne Topf und Erde)
  • Zeitungspapier zum Einwickeln von z.B. Fleisch- und Fischresten
  • biologisch abbaubare Säcke und Papiersäcke für die Vorsammlung (Biotonne)

Nein

  • Kunststoffsäcke/-taschen
    ... zu den Kunststoffverpackungen
  • Katzenstreu und Kleintiermist
    ... zum Restabfall
  • biologisch abbaubare Kunststoffe
    ... zu Restabfall oder Kunststoff­verpackungen
  • Asche
    ... zum Restabfall
  • Hygieneartikel
    ... zum Restabfall
  • Medikamente
    ... zu den Problemstoffen
  • Kaffee in Portionskapseln
    ... zum Restabfall oder zur Kaffee­Kapsel-Sammlung
TRE_Restabfall.pdf

Übrig bleibt nicht viel
Zum Haus- oder Restabfall gehören alle festen Stoffe, die in Haushalten üblicherweise anfallen, die keiner stofflichen Ver- wertung zugeführt werden können und die keine gefährlichen Inhaltsstoffe haben.

Nicht in den Restabfall gehören wiederverwertbare Abfälle und Verpackungen wie Altpapier, Metall-, Kunststoff- und Glasverpackungen sowie Bio abfall. Auch Problemstoffe, Elektrogeräte oder Batterien dürfen nicht in den Restabfall. Diese müssen separat gesammelt werden, denn sie setzen bei der Verbrennung gefährliche Stoffe frei bzw. enthalten viele wertvolle Rohstoffe.

Der Rest liefert Strom und Wärme
Restabfall wird unverarbeitet in einer Abfallverbrennungsanlage thermisch verwertet. Das heißt, er wird unter kontrollierten Bedingungen verbrannt. So werden Strom und Wärme erzeugt. Die entstehenden Abgase werden aufwändig gereinigt.

Ja

  • KehrichtStaubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Hygieneartikel
  • Kleintiermist und Katzenstreu
  • Asche
  • Glühbirnen
  • stark verschmutzte Verpackungen
  • kaputte Gebrauchsgegenstände und Kleidungsstücke
  • Thermopapier (z.B. Park- oder Busticket)

Nein

  • Problemstoffe
  • Altstoffe und Verpackungen
  • Elektroaltgeräte und Handys
  • Batterien und Akkus
  • Energiesparlampen
  • Leuchtstofflampen
  • Medikamente
  • Bioabfall

    ... alles eigene Abfallarten
TRE_Sperrabfall.pdf

... zu groß für den Restabfallsack
In den Sperrmüll gehören alle Restabfälle, die aufgrund ihrer Größe nicht in den für die Sammlung des Restabfalls bestimmten Abfallbehälter (Sack oder Tonne) passen, wie z.B. Sessel oder Sitzgarnituren mit Polsterung, Matratzen etc.
Ausserdem muss auch Altholz über den Sperrmüll entsorgt werden, welches aufgrund holzfremder Bestandteile (Lacke, Beschichtungen, etc.) nicht für ein stoffliches Recycling geeignet ist, wie z.B. Türen- und Fenster inkl. Stöcke (Innen- als auch Außenbereich), Laminatböden, verklebte Parkettböden etc.

Als Sperrmüll dürfen keine anderen Abfallarten wie Bauschutt, Problemstoffe, Altstoffe oder Restabfall entsorgt werden.

Tipp: Bringen Sie bitte Ihre sperrigen Abfälle vorsortiert (u.a. Holz, Eisen, sonstige sperrige Abfälle) zum Sammelzentrum.

Ja

  • Altmöbel (mit Bezug)
  • Matratzen
  • Bodenbeläge
  • Teppiche
  • Kunststoffgegenstände (groß)
  • Gartenmöbel

Nein

  • Problemstoffe
  • Altstoffe (z.B. Alteisen, Altholz)
  • Elektroaltgeräte
  • biogene Abfälle

    ... alles eigene Abfallarten
TRE_Problemstoffe.pdf

Gefährliche Inhaltsstoffe unschädlich machen
Problemstoffe sind Abfälle, die gefährliche Inhaltsstoffe be- inhalten - daher bitte sortiert, gut verschlossen, beschriftet oder möglichst in der Originalverpackung abgeben. Aufgrund ihrer Gefährlichkeit müssen diese Abfälle separat gesammelt und in speziellen Anlagen behandelt oder beseitigt werden.

Aufwendig, teuer und gefährlich
Die Sammlung, Behandlung und Beseitigung von Problemstoffen ist nicht nur aufwendig und teuer, sondern auch mit Risiken verbunden. Problemstoffe werden je nach Zusammensetzung behandelt oder beseitigt.

Alternativen nutzen
Zu vielen Produkten gibt es ungefährliche Alternativen. Am besten ist es, Produkte ohne Gefahrensymbole zu kaufen und so Problemstoffe von vornherein zu vermeiden.

Ja

  • Mineralöle und Mineralfette
  • lösemittelhaltige Altlacke und Alt­farben, Lösemittel
  • Chemikalien
  • Pflanzenschutz- und Schädlings­bekämpfungsmittel
  • Spraydosen (Druckgasverpackungen)
  • Medikamente

Nein

  • Gasflaschen
    ... Rückgabe beim Händler/Hersteller
  • nicht lösemittelhaltige Dispersion
    ... zum Restabfall
  • Feuerlöscher
    ... Rückgabe beim Händler/Hersteller
  • Staub- und Luftfilter
    ... zum Restabfall
  • Tonerbehälter von Kopierern
    ... zum Restabfall
  • Silikonkartuschen
    ... zum Restabfall
  • Asbestzement
    ... zum Entsorger
  • Altstoffe und Verpackungen
    ... zu den entsprechenden Altstoff-­ und Verpackungssammlungen
TRE_Lithium-Batterien.pdf

Kleine Krafwerke mit großem Gefahrenpotenzial
Lithium-Batterien/Akkus sind kleine Energiekraftwerke, die den reibungslosen Betrieb vieler Elektrogeräte ermöglichen. Diese hohe Energiedichte ist aber gleichzeitig die Gefahr!

Li-Batterien sammeln, aber richtig
Lithium-Batterien/Akkus müssen getrennt gesammelt werden. Zudem müssen die Pole vor der Entsorgung gegen Kurzschluss gesichert werde. Dies geschiet am besten durch Abkleben der Pole mit Isolierband oder durch einzelnes Verpacken in Kunststoffbeutel. So können die Lithium-Batterien/Akkus separat gesammelt und dem Sammelpersonal im Alststoffsammelzentrum übergeben werden.

Recycling ist möglich
Auch Lithium-Batterien/Akkus können recycelt  werden. Dabei werden rund 60-70% wieder der Verwertung zugeführt. Unter anderem werden Wertstoffe wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoff und Aktivmasse aus den Zellen wiedergewonnen.

Ja

  • Lithium-Batterien/Akkus (Handy, E-Werkzeuge)
    ... Pole abkleben und zu den Lithium-Batterien
  • Geräte mit nicht entnehmbaren Lithium­Batterien/Akkus (Tablet, E-Zahnbürste)
    ... zu Elektroaltgeräten mit nicht entnehmbaren Lithium-Batterien/Akkus

Nein

  • Nickel-Cadmium(NiCd)-Nassbatterien von Notstromaggregaten
    ... zum Hersteller oder Entsorger
  • Gerätebatterien
  • Knopfzellen
    ... zu den Gerätebatterien
  • Fahrzeugbatterien (Starterbatterien)
    ... zu den Fahrzeugbatterien
TRE_Geraete-Batterien.pdf
TRE_Fahrzeug-Batterien.pdf

Batterien entsorgen, aber richtig!
Batterien und Akkumulatoren enthalten eine Reihe wertvoller Rohstoffe, aber auch gefährliche Inhaltsstoffe. Was für den Betrieb verschiedenster Elektrogeräte unverzichtbar ist, kann großen Schaden anrichten, wenn es in die Umwelt gelangt. Batterien gehören daher keinesfalls in den Restabfall!

Li-Batterien sammeln, aber richtig
Lithium-Batterien/Akkus müssen getrennt gesammelt werden. Zu beachten ist: Aufgrund der Brandgefahr müssen die Pole vor der Entsorgung gegen Kurzschluss gesichert werden (Abkleben der Pole mit Isolierband oder durch einzelnes Verpacken in Kunststoffbeutel). Details siehe "Lithium-Batterien/Akkus".

Sinnvolle Verwertung
Alle Batterien, ob Geräte- oder Fahrzeugbatterien, werden stofflich verwertet. Dabei stehen die Abtrennung von Schadstoffen (Quecksilber, Cadmium) sowie die Gewinnung von Sekundärrohstoffen (Zink, Mangan, Eisen, Blei, Schwefelsäure) im Mittelpunkt.

Ja

  • Gerätebatterien
  • Knopfzellen
    ... zu den Gerätebatterien
  • Fahrzeugbatterien (Starterbatterien)
    ... zu den Fahrzeugbatterien

Nein

  • Lithium-Batterien/Akkus (Handy, E-Werkzeuge)
    ... Pole abkleben und zu den Lithium-Batterien
  • Geräte mit nicht entnehmbaren Lithium­Batterien/Akkus (Tablet, E-Zahnbürste)
    ... zu Elektroaltgeräten mit nicht entnehmbaren Li-Batterien/Akkus
  • Nickel-Cadmium(NiCd)-Nassbatterien von Notstromaggregaten
    ... zum Hersteller oder Entsorger
TRE_Elektroaltgeraete.pdf

Alte Elektrogeräte – eine Goldgrube
Elektroaltgeräte enthalten große Mengen an Sekundärrohstoffen wie Eisen, Kupfer, Silber und Seltene Erden.
Zum Vergleich: Eine Tonne alte Handys enthält zehnmal so viel Gold wie eine Tonne Golderz.
Bei der Aufbereitung von Elektroaltgeräten findet zunächst eine Schadstoffentfrachtung statt. Dann werden die Geräte zerlegt oder geshreddert in unterschiedliche Fraktionen (Eisen, NE-Metalle, kupferhältiges Material, Leiterplatten) getrennt und in speziellen Anlagen aufbereitet. Nicht wiederverwertbare Stoffe werden thermisch verwertet oder müssen deponiert werden.

Lebensdauer verlängern
Was kaputt ist, gehört noch nicht unbedingt zum Abfall: Reparieren hilft Geld und Ressourcen sparen. Viele Betriebe im Land reparieren gerne. Auf www.reparaturfuehrer.at finden sich viele davon.

Ja

  • Elektrogeräte
  • Waschmaschinen
  • E-Herde
  • Bildschirme
  • Kühl- und Gefriergeräte inkl. mobiler Klimaanlagen
  • Kleingeräte (Handy, Föhn, elektrische Zahnbürste)
  • Leuchtstoffröhren
  • Energiesparlampen
  • LED-Leuchtmittel
  • Wärmepumpen

Nein

  • gewerbliche Kühlgeräte
    ... beim Entsorger abgeben
  • Akkus und Batterien
    ... zu den Gerätebatterien
  • Lithium-Batterien/Akkus
    ... zu den Lithium-Batterien
  • Geräte mit nicht entnehmbaren Lithium-Batterien/Akkus (Tablet, E-Zahnbürste)
    ... zu Elektroaltgeräten mit nicht entnehmbaren Lithium-Batterien/Akkus
  • Autobatterien (Starterbatterien)
    ... zu den Fahrzeugbatterien
  • funktionsfähige Elektrogeräte
    ... Re-Use - der Wiederverwendung zuführen
  • Geräte mit Lithium-Batterien/Akkus
    ... Batterien und Akkus entfernen und getrennt entsorgen
TRE_Re-Use-neutral.pdf

Weiterverwenden statt verschwenden
Was der eine nicht mehr brauchen kann, ist für den anderen oft noch sehr wertvoll. Darauf basiert das Prinzip von Re-Use: Nicht mehr gebrauchte, aber funktionstüchtige Elektrogeräte werden nicht weggeworfen, sondern an Menschen weitergegeben, die für sie noch Verwendung haben.

So können Produkte und Ressourcen möglichst lange und nachhaltig genützt werden.

Arbeitsplätze schaffen, Armut bekämpfen
Die Aufbereitung der weitergegebenen Geräte schafft Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose. Der Wiederverkauf bietet Leuten, die weniger Geld zur Verfügung haben, die Möglichkeit, günstige Produkte zu kaufen.

Die Region profitiert also mehrfach: mehr Arbeit, mehr lokale Wertschöpfung, weniger Abfälle, weniger Rohstoff-Verbrauch.

Erkundigen Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde.

Beachten Sie die „Sammeltage für Haushaltsgegenstände" in Ihrer Ge­meinde. Mehr Informationen unter www.umweltv.at/re-use.

 

Ja

Elektrogeräte

  • Großgeräte
    z. B. Waschmaschinen, Geschirrspüler,, E-Herde
  • Werkzeuge und Gartengeräte z. B. Rasenmäher, Bohrmaschinen
  • Haushalts- und Küchengeräte z. B. Mixer, Waagen oder Lampen
  • Elektronikgeräte z. B. Radios, Stereoanlagen, CD-Player, Flachbildschirme

Haushaltsgegenstände

  • Hausrat z. B. Geschirr- oder Gläsersets, Besteck, Kochtöpfe usw. (bitte keine Blumen­übertöpfe)
  • Deko-Gegenstände z.B. Vasen, Bilder, Modeschmuck usw.
  • Medien z. B. CDs, DVD, Blu-Ray oder Langspielplatten (bitte keine Musik- oder Film-Kassetten)
  • Spielzeug z. B. Brett- oder Gesellschaftsspiele, Musik­instrumente, Bausteine (bitte keine Stoff­tiere oder Spielzeug-Waffen)
  • alles fürs Kind z. B. Kinderwäsche, Puppen, Motorik- und anderes Spielzeug

Nein

Elektrogeräte

  • EDV-/IT-Geräte
  • Kühl- und Gefriergeräte
  • akkubetriebene Geräte
  • Röhrenbildschirme
  • Geräte ohne Zubehör (z.B. ohne Fernbedienung)
  • nicht funktionstüchtige oder beschädigte Geräte

    ... alles zu Elektroaltgeräten

Haushaltsgegenstände

  • Möbel
    ... bitte direkt zu Caritas, lntegra oder Lebenshilfe bringen
  • nicht funktionstüchtige Gegenstände
  • stark verschmutzte Gegenstände
  • hygienisch bedenkliche Gegenstände wie Schnuller oder Sofftiere

    ... bitte in den Restabfall