Das war die Vorarlberger Umweltwoche 2020

Am 11. Juni ist die elfte Vorarlberger Umweltwoche zu Ende gegangen. Mit elf Themenschwerpunkten, zahlreichen Aktivitäten im Internet und auf sozialen Medien konnte das neue Format auch trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie punkten. Die Anregungen für ein umweltbewussteres Leben kamen bei den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern an.

In diesem Jahr hat sich die Umweltwoche neu erfunden. Da Veranstaltungen kaum möglich waren, wurde der Schwerpunkt kurzerhand ins Internet verlegt – mit sehr gutem Erfolg wie die zahlreichen Kommentare und Posts auf Instagram und Facebook beweisen.


Die Highlights bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren etwa die Aufforderung, Lebensmittelreste zu schmackhaften Menüs zu verkochen oder mit Handschuhen bewaffnet beim Joggen oder Spazierengehen achtlos weggeworfenen Abfall einzusammeln. Auch am Gewinnspiel beteiligten sich viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. 22 von ihnen können sich über das Memory-Spiel „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ freuen. Während der gesamten Woche hingen in vielen Fenstern und im öffentlichen Raum Umweltwoche-Plakate und -Poster. Die Schwerpunkttage zur Insektenvielfalt und zur blühenden Landschaft haben gezeigt, dass unsere Gärten und Balkone zum Paradies für Insekten werden können.

Rund 1.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger testeten ihr Wissen über Abfalltrennung. 70 Prozent der Teilnehmenden beantworteten die zehn Fragen richtig. Die beiden schwierigsten Fragen betrafen die Entsorgung von Holzsteigen für Obst (nur Verpackungen) und von Katzenfutterverpackungen. Holzsteigen werden über den Gelben Sack entsorgt, bei Katzenfutterverpackungen entscheidet die Knüllprobe: Springt eine Verpackung nach dem Zusammenknüllen wieder in die alte Form zurück, muss sie in den Gelben Sack. Ist der Metallanteil so groß, dass sie die geknüllte Form behält, gehört sie in den Metallabfall.

Das war die Umweltwoche 2020
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