
Alte Batterien sind wertvolle Ressourcen im Recyclingprozess. Sie enthalten Metalle wie Lithium, Kobalt, Nickel und Zink, die aufwendig und umweltschädlich abgebaut werden müssen, wenn sie nicht zurückgewonnen werden.
Durch das Recycling dieser Batterien können diese Rohstoffe wiederverwendet werden, was nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch die Abhängigkeit von Primärrohstoffen reduziert. Zudem trägt das fachgerechte Recycling dazu bei, schädliche Substanzen wie Schwermetalle und Elektrolyte sicher zu entsorgen und so Boden und Wasser vor Verunreinigung zu bewahren.
Der Recyclingprozess von alten Batterien ist technisch anspruchsvoll, aber entscheidend für den Umweltschutz und die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Grob kann der Recyclingprozess in fünf Schritte unterteilt werden.
- Batterien werden über Sammelstellen, Rücknahmesysteme oder Recyclinghöfe gesammelt.
- Sie werden nach Typen sortiert: z. B. Lithium-Ionen, Nickel-Cadmium, Blei-Säure oder Alkali-Mangan.
- Batterien werden entladen, um Restenergie zu entfernen.
- Gehäuse werden geöffnet, um Zugang zu den inneren Materialien zu erhalten.
- Gefährliche Stoffe wie Elektrolyte oder Quecksilber werden sicher entfernt.
- Die Batterien werden mechanisch zerkleinert.
- Dabei entstehen verschiedene Fraktionen: Metalle, Kunststoffe, Elektrodenmaterialien.
- Mittels physikalischer und chemischer Verfahren (z. B. Magnetabscheidung, Flotation, hydrometallurgische Prozesse) werden die Materialien getrennt.
- Wertvolle Metalle wie Lithium, Kobalt, Nickel und Kupfer werden extrahiert und für die Wiederverwendung aufbereitet.
- Die zurückgewonnenen Rohstoffe werden in der Industrie wieder eingesetzt, z. B. für neue Batterien oder elektronische Bauteile.
- Nicht verwertbare Reste werden umweltgerecht entsorgt
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Hier findest du das Plakat zum Thema Alt-Batterien.