Littering Verordnung

Littering: Neue Strafmöglichkeit ergänzt umfangreiche Aktivitäten gegen weggeworfene Abfälle

Strafen von 60 Euro oder Verwaltungsstrafverfahren sind möglich

Viele Menschen ärgern sich täglich darüber, Umwelt und Natur leiden darunter und die dadurch in Vorarlberg verursachten Kosten liegen bei mehreren Millionen Euro jährlich: Die Rede ist von achtlos weggeworfenen Abfällen, dem so genannten „Littering“. Immer mehr Gemeinden ergänzen jetzt Bewusstseinsbildung und die umfassende Abfallsammel-Infrastruktur um eine Strafmöglichkeit. Auch in Vorarlberg drohen Abfallsündern jetzt Strafen wie in vielen anderen Ländern und Städten.

Neue Littering-Verordnung ermöglicht mehr Kontrolle und Strafen für AbfallsünderInnen
Vor allem gegen jene Menschen, die das Wegwerfen von Abfällen als Kavaliersdelikt sehen, richten sich die neuen „Littering-Verordnungen“ der Gemeinden. In diesen Verordnungen werden konkret schützenswerte öffentlich zugängliche Bereiche – z.B. Straßen, Plätze, Freizeiteinrichtungen – und auch Kontrollorgane definiert. Werden AbfallsünderInnen dann beim Wegwerfen von Abfällen auf frischer Tat ertappt, können sie von den zuständigen Organen angehalten werden. Nehmen sie ihren Abfall wieder auf und entsorgen ihn richtig, bleibt es bei einer Ermahnung. Ansonsten wird eine Organstrafe von 60 Euro zum sofortigen Bezahlen verhängt. Bei schwerwiegenden Verstößen beträgt der Strafrahmen bis zu 7.000 Euro.

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