
Gefährliche Inhaltsstoffe unschädlich machen
Problemstoffe sind Abfälle, die gefährliche Inhaltsstoffe be- inhalten - daher bitte sortiert, gut verschlossen, beschriftet oder möglichst in der Originalverpackung abgeben. Aufgrund ihrer Gefährlichkeit müssen diese Abfälle separat gesammelt und in speziellen Anlagen behandelt oder beseitigt werden.
Aufwendig, teuer und gefährlich
Die Sammlung, Behandlung und Beseitigung von Problemstoffen ist nicht nur aufwendig und teuer, sondern auch mit Risiken verbunden. Problemstoffe werden je nach Zusammensetzung behandelt oder beseitigt.
Alternativen nutzen
Zu vielen Produkten gibt es ungefährliche Alternativen. Am besten ist es, Produkte ohne Gefahrensymbole zu kaufen und so Problemstoffe von vornherein zu vermeiden.
Was zählt als Problemstoff?
✅ Ja
- Mineralöle und Mineralfette
- lösemittelhaltige Altlacke und Altfarben, Lösemittel
- Chemikalien
- Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
- Spraydosen (Druckgasverpackungen)
- Medikamente
❌ Nein
- keine Gasflaschen
... Rückgabe beim Händler/Hersteller
- keine nicht lösemittelhaltige Dispersion
... zum Restabfall
- keine Feuerlöscher
... Rückgabe beim Händler/Hersteller
- keine Staub- und Luftfilter
... zum Restabfall
- keine Tonerbehälter von Kopierern
... zum Restabfall
- keine Silikonkartuschen
... zum Restabfall
- kein Asbestzement
... zum Entsorger
- keine Altstoffe und Verpackungen
... zu den entsprechenden Altstoff- und Verpackungssammlungen
Termine Problemstoffe
Problemstoffe, die im Haushalt, in der Landwirtschaft oder im Kleingewerbe (nur in haushaltsüblichen Mengen) anfallen, müssen über die öffentlichen Problemstoffsammelstellen entsorgt werden. Die Termine der Sammeltage an Bauhöfen sind ab sofort einsehbar.