Deklaration "Littering"

Herumliegender Abfall an Wegrändern, in Freizeitanlagen und in Infrastruktureinrichtungen wie Bus oder Bahn beeinträchtigt die Lebensqualität in Vorarlbergs Gemeinden. Grund genug für die Verantwortlichen, sich gemeinsam mit Partnern gegen Littering einzusetzen. Das Ziel: Das Bewusstsein der Menschen in diesem Zusammenhang zu stärken.

Was ist Littering?

Das Wort "Littering" stammt aus dem Englischen und bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfall und das Herumliegen von Müll auf Straßen, auf Plätzen, in Parks, in Gärten, auf Wiesen und in Wäldern. Die Gründe dafür sind allzu menschlich: Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen und/oder der Umwelt, Bequemlichkeit, Desinteresse oder Provokation. Littering hat nicht nur ökologische Folgen, sondern auch ökonomische und soziale.

Was sind die Folgen von Littering?

Ökologische Folgen: Die herumliegenden Abfälle verunstalten die Landschaft und stören das ökologische Gleichgewicht. Sie müssen auf Deponien gelagert werden und können nicht für die Wiederverwertung herangezogen werden.

Ökonomische Folgen: Das Entsorgen des Abfalls kostet den Gemeinden eine Menge Geld. Diese Investitionen könnten gespart werden und für andere Zwecke verwendet werden.
Soziale Folgen: Littering hängt oft mit der Sozialstruktur einer Stadt bzw. eines Landes zusammen. So wird in sozial schlechter gestellten Stadtteilen mehr gelittert als in anderen. Dies führt dazu, dass diese Viertel noch schmuddeliger wirken und die Lebensqualität noch geringer ist.

Vandalismus: Littering ist nicht allein das Wegwerfen von Dingen, sondern hängt sehr eng mit Vandalismus zusammen. Gegenden, in denen stark gelittert wird, bieten die ideale Umgebung für Sprayer und Schmierer. Aus diesem Grund haben die Gemeinden eine doppelte Last zu tragen, gegen Littering ankämpfen und den Vandalismus eindämmen.

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